Studiendekanin der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät

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Vita

Beruf

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Bevor Frau Eilders 2007 den Ruf auf die Professur für Kommunikationswissenschaft an der Universität Augsburg angenommen hat, war sie seit 2002 als wissenschaftliche Referentin am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg tätig. Dort hat sie sich v. a. mit Strukturen und Prozessen öffentlicher Kommunikation beschäftigt. Ihr besonderes Interesse gilt der politischen Kommunikation. 2006 bis 2008 war sie Sprecherin der Fachgruppe "Politik und Kommunikation" der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK).

Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaft in München arbeitete sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Jugendinstitut, wo sie sich mit politischen Einstellungen und der Mediennutzung von Jugendlichen beschäftigte.
Von 1990 bis zur Promotion 1995 war sie am Institut für Kommunikationswissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig, bevor sie nach Berlin an das Wissenschaftszentrum für empirische Sozialforschung wechselte.

In ihrer Dissertation untersuchte sie die Rolle von Nachrichtenfaktoren bei der Rezeption. Am Wissenschaftszentrum leitete sie das öffentlichkeitssoziologisch ausgerichtete DFG-Projekt "Die Stimme der Medien im politischen Prozess", das den eigenständigen Beitrag der Medien im öffentlichen Diskurs untersuchte. Die Befunde dieses Projektes sind 2004 unter dem Titel "Die Stimme der Medien. Pressekommentare und politische Öffentlichkeit in der Bundesrepublik" im VS Verlag erschienen.

In ihrem Habilitationsprojekt, für das sie 2001 ein Stipendium der DFG erhielt, hat sie einige dieser Überlegungen weiterverfolgt. Im Mai 2006 hat sie sich mit der Habilitationsschrift "Öffentlichkeit im Kommentar - Strukturen öffentlicher Meinungsbildung in der überregionalen Qualitätspresse" an der Freien Universität Berlin habilitiert.

In Heft 3/2007 der Fachzeitschrift "Publizistik" thematisiert Barbara Pfetsch (Universität Hohenheim) den wissenschaftlichen Werdegang von Christiane Eilders. Download des Artikels hier.

Publikationen

Auflistung der Publikationen von Frau Eilders

Ausgewählte Publikationen im Überblick: (PDF-Versionen als Downloadlink)

  1. Eilders, Christiane (1999): Synchronization of Issue Agendas in News and Editorials of the Prestige Press in Germany. In: Communications 24/3, 301-328.
  2. Eilders, Christiane (2000):  Media as Political Actors? Issue Focusing and Selective Emphases in the German Quality Press. In: German Politics 9/3, 181-206.
  3. Eilders, Christiane / Lüter, Albrecht (2000): Germany at war: Competing framing strategies in German public discourse. In: European Journal of Communication 3/2000, 415-428.
  4. Eilders, Christiane (2001): Media as political actors. The role of consonance in „policy-agenda-setting“ in Germany. In: Splichal, Slavko (Hrsg.): Vox Populi - Vox Dei? Hampton Press: Cresskill, N.J., 381-397.
  5. Eilders, Christiane (2002):
    Conflict and Consonance in Media Opinion: Political Positions of five German Quality Newspapers. In: European Journal of Communication 17/1, 25-64.
  6. Eilders, Christiane / Voltmer, Katrin (2003): Zwischen Deutschland und Europa. Eine empirische Untersuchung zum Grad von Europäisierung und Europaunterstützung der meinungsführenden deutschen Tageszeitungen. In: Medien & Kommunikationswissenschaft 51/2, 250-270.
  7. Voltmer, Katrin / Eilders, Christiane (2003): The Media Agenda. The Marginalization and Domestication of Europe. In: Dyson, Kenneth / Goetz, Klaus H. (Hrsg.): Germany, Europe and the Politics of Constraint. Proceedings of the British Academy 119, 173-197.
  8. Eilders, Christiane (2004): Fokussierung und Konsonanz im Mediensystem. In: Eilders, Christiane / Neidhardt, Friedhelm / Pfetsch, Barbara: Die Stimme der Medien. Pressekommentare und politische Öffentlichkeit in der Bundesrepublik. Opladen: VS Verlag, 196-226.
  9. Eilders, Christiane / Hasebrink, Uwe / Herzog, Anja (2006):  Das aktive Publikum. Institutionalisierung zivilgesellschaftlicher Kontrolle des Fernsehens auf europäischer Ebene. In: Langenbucher, Wolfgang R. / Latzer, Michael (Hrsg.): Europäische Öffentlichkeit und medialer Wandel. Eine transdisziplinäre Perspektive. VS-Verlag, 330-351.
  10. Eilders, Christiane (2006): News Factors and News Decisions: Theoretical and Empirical Contributions of the German Research Tradition. In: Communications 2/2006, 5-24.
  11. Eilders, Christiane (2006): Medienkritik als politische Ausdrucksform? Eine Analyse zum Einfluss der redaktionellen Linien der Presse auf die Beurteilung der Medienleistung am Beispiel der Irakkriegsberichterstattung. In: Weischenberg, Siegfried / Beuthner, Michael / Loosen, Wiebke (Hrsg.): „Medien-Qualitäten" - Öffentliche Kommunikation zwischen ökono-mischem Kalkül und Sozialverantwortung. UVK: Konstanz, 111-127.
  12. Hasebrink, Uwe; Herzog, Anja; Eilders, Christiane (2007): Media Users’ Participation in Europe from a Civil Society Perspective. In: Baldi, Paolo / Hasebrink, Uwe (Hrsg.): Broadcasters and Citizens in Europe. Trends in Media Accountability and Viewer Participation in Europe. Bristol & Chicago: Intellect Books, 75-91.
  13. Eilders, Christiane (2008): Medien als Produzenten öffentlicher Meinungen. Pressekommentare als Manifestation der politischen Akteursrolle. In: Pfetsch, Barbara /Adams, Silke (Hrsg.): Medien als politische Akteure. Konzepte und Analysen. Wiesbaden: VS-Verlag, 27-51.