DFG-Projekt

Europäische Identität bezieht sich auf das Zusammengehörigkeitsgefühl der europäischen Gesellschaften und ist von hoher Relevanz hinsichtlich der Legitimität und Stabilität der politischen Institutionen der EU. Wie stark europäische Identitätsbekenntnisse im öffentlichen Diskurs artikuliert und mit welchen Inhalten sie begründet werden, ist die leitende Frage des Projekts. Identität wird dabei als soziale Konstruktion verstanden, die in nationalen Kommunikationszusammenhängen diskursiv ausgehandelt wird. Zu vermuten ist, dass der Zusammenhang zwischen Identitätsbekenntnissen und ihrem inhaltlichen Framing national unterschiedlich verläuft und in je unterschiedliche Handlungserwartungen an die EU und nationale Regierungen mündet.

Methodisch wird mittels einer quantitativen Inhaltsanalyse, die auf dem Framing-Ansatz aufbaut, ein Vergleich der Identitätskonstruktionen in den Medienöffentlichkeiten von sieben ausgewählten Nationen durchgeführt.  Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über drei Jahre gefördert.

Eine ausführliche Beschreibung des DFG Projektes finden Sie hier.


 

Leitung