Anja Kalch, 29.11.12

Abschlussarbeiten

Themenfindung

Sie suchen ein Thema und einen Betreuer für ihre BA- oder MA-Arbeit? Im Folgenden finden Sie Themengebiete für Abschlussarbeiten am Lehrstuhl Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Rezeption und Wirkung. Wenn Sie Interesse an einem der Themen haben und hierzu Ideen für ein Forschungskonzept entwickelt haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit einem der angegebenen Betreuern auf um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass mindestens eine/r der Betreuer/innen der Abschlussarbeit Professor/in sein muss und das nicht beide Betreuer aus der selben Professur kommen dürfen!  

Wichtig!

Wenn ihr Thema akzeptiert wurde, schreiben Sie bitte eine E-Mail an Frau Kaindl(sekretariat.bilandzic@phil.uni-augsburg.de) mit folgenden Angaben:

a) Vor- und Zuname, b) E-Mail Adresse, c) eine erreichbare Telefonnummer, d) dem Thema, e) dem/ der BetreuerIn und f) dem Abgabetermin. 

Bitte überprüfen Sie vor Absendung Ihrer Mail, ob Ihre Angaben vollständig sind. 

1. Erleben und Wirkung von Narrationen

In Serien, Filmen, Büchern, Nachrichten, Werbung oder Blogs finden sich Geschichten, die über fiktionale oder faktuale Ereignisse berichten. Diese Geschichten können Rezipienten mitreißen, bis sie die Welt um sich vergessen, mit den Figuren mitfühlen oder sich mit ihnen identifizieren. Aber Geschichten sind nicht nur Unterhaltung; Rezipienten lernen über die reale Welt aus Geschichten - auch aus fiktionalen - und werden in ihren Einstellungen beeinflusst. Dieser Teilbereich beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen mediale Geschichte wahrnehmen und verarbeiten, und welche Wirkungen diese haben.

Betreuer: Prof. Dr. Helena Bilandzic, Dr. Anne Bartsch, Anja Kalch M.A., Freya Sukalla M.A.

Einstiegsliteratur:

Green, M. C., & Brock, T. C. (2000). The role of transportation in the persuasiveness of public narratives. Journal of Personality and Social Psychology, 79, 701-721.

Busselle, R. W., & Bilandzic, H. (2008). Fictionality and perceived realism in experiencing stories: A model of narrative comprehension and engagement. Communication Theory, 18, 255-280.

2. Gesundheitskommunikation

Forschungsaktivitäten der Gesundheitskommunikation zielen letztlich auf eine Verbesserung des Gesundheitszustands und -verhaltens der Bevölkerung, welcher als Voraussetzung für physisches, psychisches und soziales Wohlbefinden gilt. Entscheidend hierfür ist die erfolgreiche Kommunikation von Gesundheitsrisiken sowie Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten. Da Menschen entsprechende Botschaften gern ignorieren oder ihr Gesundheitsverhalten wider besseren Wissens nicht ändern, ergeben sich hier spannende Forschungsfragen und praktische Anwendungsgebiete zur Untersuchung der Selektion, Rezeption und Wirkung entsprechender Botschaften.

Betreuer: Dr. Matthias R. Hastall, Prof. Dr. Helena Bilandzic

Einstiegsliteratur:

Fromm, B., Baumann, E. & Lampert, C. (2010). Gesundheitskommunikation und Medien: Ein Lehrbuch. Stuttgart: Kohlhammer.

Bonfadelli, H. & Friemel, T. (2010). Kommunikationskampagnen im Gesund­heits­bereich: Grundlagen und Anwendungen. UVK: Konstanz.


Renneberg, B. & Hammelstein, P. (2006) (Hrsg.). Gesundheitspsychologie. Heidelberg: Springer. 

3. Werbung/Werbewirkung

Werbung ist in unserem Alltag omnipräsent: Neben klassischen Fernseh- und Radiospots oder Printanzeigen wurden in den letzten Jahren zunehmend neue Werbeformen, wie das In-Game-Advertising entwickelt.  Das gemeinsame Ziel dieser vielschichtigen Werbeformen ist es, die Aufmerksamkeit der Rezipienten zu gewinnen und von den enthaltenen Botschaften zu überzeugen. Interessante Themen für Abschlussarbeiten ergeben sich sowohl aus der theoretischen Verortung von Werbung und den spezifischen Erscheinungsformen als auch der Frage: Wie wirken bestimmte Werbeformen unter spezifischen Rahmenbedingungen?

Betreuer: Anja Kalch M.A., Dr. Matthias R. Hastall

Einstiegsliteratur:

Siegert, G. & Brecheis, D. (2010). Werbung in der Medien- und Informationsgesellschaft: Eine kommunikationswissenschaftliche Einführung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

 

4. Entertainment

Medienunterhaltung gehört zu den wichtigsten Freizeitbeschäftigungen, beispielsweise in Form von Filmen, Fernsehsendungen, Computerspielen, Online-Angeboten, Musik oder Unterhaltungsliteratur. Die Unterhaltungsforschung beschäftigt sich mit Inhalten, Nutzungsmotiven und Wirkungen unterhaltender Medienangebote. Wie wird die soziale Realität in Unterhaltungsmedien dargestellt? Was macht den besonderen Reiz von Unterhaltungsangeboten aus, und nach welchen Kriterien werden sie von den Rezipienten ausgewählt und bewertet? Wie wirkt sich die Rezeption von Unterhaltungsangeboten auf das Denken, Handeln und Fühlen von Menschen aus?

Betreuer: Prof. Dr. Helena Bilandzic, Dr. Anne Bartsch, Freya Sukalla M.A.

Einstiegsliteratur:

Oliver, M. B. (2009). Entertainment. In R. L. Nabi & M. B. Oliver (Eds.), The Sage Handbook of Media Processes and Effects (S. 161-174). Thousand Oaks, CA: Sage.

Bryant, J., & Vorderer, P. (2006). Psychology of Entertainment. Lawrence Erlbaum Assoc Inc.  

Zur Orientierung, welche Abschlussarbeiten bereits vom Lehrstuhl betreut wurden, werden im Folgenden (sobald abgeschlossen) die Themen der bereits (mit)betreuten BA- und MA-Arbeiten aufgelistet.