Frederic Adler, 03.03.13

Promotion

Allgemeine Informationen zur Promotion an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universtität Augsburg sowie zum konkreten Promotionsverlauf an der Professur für Mediendidaktik finden Sie in diesem Merkblatt: Merkblatt Promotion

Es findet mehrmals pro Jahr ein ganztägiges Promotionskolloquium an der Universität Augsburg statt.

Zur Zeit werden an der Professur für Mediendidaktik folgende Dissertationen betreut: 

 

Dipl.-Päd. Kerstin Raudonat

Sozial-kommunikative Kompetenzen im Kontext von Online-Rollenspielen (Arbeitstitel)

Die Spielwelten der Massively Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPG) sind Räume, in denen Kommunikation und Interaktion stattfindet. Gruppenaktivitäten und Gemeinschaften sind ein wichtiger Teil des Spielerlebens, wobei das Weiterkommen und der Erfolg im Spiel in vielen Bereichen von Gruppen abhängig sind. Das gemeinsame Spielen und Bewältigen schwieriger Aufgaben erfordern Kommunikation und Auseinandersetzung mit Mitspielern. Ausgehend von diesen Überlegungen soll u.a. folgenden Fragen nachgegangen werden: Sind sozial-kommunikative Kompetenzen für den Spielprozess relevant? Welche Kompetenzbereiche sind von Bedeutung? Gibt es zusätzliche Bereiche im Vergleich zur „klassischen Vorstellung“ von sozialen und kommunikativen Kompetenzen? Bieten sich in Online-Rollenspielen Lernanlässe in diesem Bereich? Wie sind entsprechende Anlässe / Situationen gestaltet? Basis der Arbeit ist eine empirische Untersuchung, in deren Rahmen mit dem Vorgehen der Grounded Theory unterschiedliche Materialien wie Spielvideos, Memos und Interviews ausgewertet werden.

Dipl.-Päd. Patrick Bettinger

Reflexive und rekonstruktive Annäherung an eine Theorie der transformatorischen Medienbildung (Arbeitstitel)

Mehr denn je zeichnet sich in unserer heutigen Gesellschaft die konstitutive Kraft von Medien ab. Insbesondere den sog. 'neuen Medien' werden reflexive Potenziale zugeschrieben, welche auf Selbst- und Weltverhältnisse der Subjekte - im Sinne von Medienbildungsprozessen - wirken können. Das Dissertationsvorhaben entwirft eine theoretische Rahmung von Medienbildungsprozessen auf Basis einer handlungstheoretischen Erweiterung der strukturalen Medienbildung und untersucht die Verwobenheit dieser Prozesse mit gesellschaftlichen Strukturen. Grundlage der empirischen Untersuchung ist ein (medien-)biographischer sowie diskursanalytischer Zugang. Das Erkenntnisinteresse des Dissertationsvorhabens geht u.a. mit folgenden Fragen einher: Wie stellen sich Medienbildungsprozesse, die in Zusammenhang mit digitalen Medien stehen, dar? Inwiefern lässt sich bei Medienbildungsprozessen eine Phasentypik erkennen? Wie gestalten sich Prozesse der Wechselwirkung zwischen Medienbildungsprozessen und gesellschaftlichen (diskursiven) Feldern? Wie wandeln sich mediale Praktiken im Zuge von Medienbildungsprozessen? Weiter werden in Hinblick auf die Vereinbarkeit der unterschiedlichen Ansätze metatheoretische Fragen diskutiert.

VorschauAnhangGröße
Merkblatt_Promotion_Mediendidaktik_120117.pdf183.1 KB