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MuK-Studium
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Alexander Florian, 25.08.09
MuK-Besonderheiten
Die in den letzten Jahren gewachsenen Besonderheiten des MuK-Studiengangs lassen sich überblicksartig folgendermaßen zusammenfassen:
- Interdisziplinarität: Der Kernfachbereich zeichnet sich bereits durch Interdisziplinarität aus, indem eine kommunikationswissenschaftliche und eine bildungswissenschaftliche sowie flankierend dazu eine medientechnische Perspektive jeweils mehrere Module zu Clustern bündelt. Zusätzlich werden im Nebenfachbereich weitere disziplinären Sichtweisen kennengelernt.
- Freiräume für universitäres Lernen: Es wird angestrebt, ein hohes Maß an Wahlmöglichkeiten und Optionen und damit die Notwendigkeit selbstverantwortlicher Entscheidungen bei den Studierenden zu realisieren. Dies geschieht nicht auf Kosten von Grundlagen, die vor allem über ein Einführungs-Cluster sowie Grundkurse in vielen Modulen sichergestellt sind.
- Hoher Anteil an projektorientiertem Arbeiten: Um neben Grundlagenwissen und einzelnen Fertigkeiten im Umgang mit Methoden, Medien und technische Werkzeugen auch fachübergreifende Kompetenzen fördern zu können, spielen praxisorientierte Seminarveranstaltungen und Übungen, aber auch der projektorientierte Anteil sowie das optionale Begleitstudium Problemlösekompetenz eine wichtige, den Studiengang kennzeichnende Rolle.
- Einsatz digitaler Medien in der Lehre: Der Studiengang wird im Bereich der Veranstaltungsverwaltung elektronisch über ein gängiges Learning-Management-System begleitet. Darüber hinaus wird ein gewisser Anteil der Lehre über Blended Learning abgedeckt, um Präsenzelemente mit E-Learning-Elementen zu verbinden. Eine kontinuierlich aktualisierte Auswahl von Angeboten der Virtuellen Hochschule Bayern (VHB) wird anerkannt.
- Kompetenzorientiertes Assessment: Neben Klausuren als gängiges Assessment-Verfahren vor allem im Vorlesungsbereich sowie Essays und Hausarbeiten im Seminarbereich wird eine Vielzahl von Prüfungsformen eingesetzt. An geeigneten Stellen werden diese auch mit der Lehrveranstaltungsdidaktik verknüpft, so z. B. Medienproduktionen (Podcast, Video, Multimedia, journalistische Produkte), Lernen durch Lehren, Projektdokumentationen, Portfolios (auch E-Portfolios) etc.
- Förderung von Auslandserfahrung: Die Module definieren sich stark aus einer kompetenzorientierten Perspektive heraus und weniger über eine inputorientierte Sichtweise, sodass die Chance besteht, Module aus anderen Hochschulen – gerade auch aus dem Ausland – in das Studium einzubringen. Der MuK-Studiengang zeichnet sich bereits jetzt durch eine hohe Quote an Studierenden mit Auslandssemestern aus.
- Stärkung der Berufsorientierung: Ein Pflichtpraktikum im Bachelor sowie die Befürwortung freiwilliger Praktika im Master sollen die Berufsorientierung im Studiengang erhöhen.
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